12 Peaks Trophy selbst getestet: So war unser Skitag über 12 Gipfel und 5 Täler

Von Zauchensee bis Grießenkar – wie sich die 12 Peaks Trophy wirklich fährt und was unsere Gäste wissen sollten

Gestern haben Christoph und ich die 12 Peaks Trophy selbst getestet – nicht nur kurz angeschaut, sondern wirklich auf Herz und Nieren gefahren. Unser Ziel war klar: herausfinden, ob sich die Runde für unsere Gäste lohnt, wie gut sie machbar ist und worauf man sich einstellen sollte. Unser Fazit vorweg: ja, die 12 Peaks Trophy ist ein echtes Highlight für sportliche Skifahrerinnen und Skifahrer. Die Strecke ist lang, die Dimension des Skigebiets beeindruckend und die Belohnung groß – denn man erlebt an einem Tag einige der schönsten Aussichtspunkte der Region und fährt dabei gefühlt immer wieder in ein neues Skigebiet hinein. Die offizielle Runde umfasst 12 Gipfel, 30 Liftfahrten, 46 Pistenkilometer und 21 Abfahrten.

Frühstart in Zauchensee: So haben wir die 12 Peaks Trophy begonnen

Wir sind um 08:45 Uhr in Zauchensee gestartet und haben dort zuerst alle drei Gipfel mitgenommen. Schon am frühen Vormittag waren die Schneeverhältnisse top, die Pisten in sehr gutem Zustand und das Skifahren von Anfang an richtig lässig. Danach ging es weiter Richtung Flachauwinkl-Kleinarl, wo die nächsten beiden Gipfel auf uns warteten.

Spätestens hier merkt man, was die 12 Peaks Trophy eigentlich ausmacht: Es ist nicht einfach nur eine Runde auf Ski, sondern eine durchdachte Verbindung mehrerer Teilgebiete. Genau das ist auch offiziell das Besondere an der Trophy – sie verbindet Snow Space Salzburg, Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl und Zauchensee zu einer großen Skirunde über 12 Gipfel und 5 Täler.

Die Orientierung war insgesamt gut machbar, trotzdem sollte man die Runde nicht unterschätzen. Offiziell ist die 12 Peaks Trophy im Gebiet beschildert, zusätzlich wird die Ski amadé Guide App als Orientierungshilfe empfohlen. Das ist aus unserer Sicht ein sinnvoller Hinweis, denn wer die Strecke entspannt fahren möchte, spart mit guter Vorbereitung unterwegs Zeit.

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Die 12 Peaks Trophy ist nichts für ein schnelles Alibi-Foto am Gipfel – sie ist eine echte Skisafari durch eines der vielseitigsten Skigebiete im Salzburger Land.

Simone von der almlust

Mit Panoramalink und G-Link durch das ganze Skigebiet

Nach Zauchensee und Flachauwinkl-Kleinarl ging es für uns mit dem Panoramalink weiter. Und ja – der Name passt wirklich. Die Verbindung macht nicht nur logistisch Sinn, sondern ist auch landschaftlich ein Erlebnis. Von dort fuhren wir weiter ins Gebiet rund um Wagrain und danach mit dem G-Link Richtung Wagrain St. Johann/Alpendorf, wo die nächsten fünf Gipfel auf dem Programm standen.

Genau diese Dimension macht die 12 Peaks Trophy so besonders. Laut offizieller Beschreibung führt die Runde über 46 Kilometer durch das gesamte vernetzte Gebiet und ist an einem Tag machbar – allerdings nur, wenn man zügig unterwegs ist. Wer mehr Zeit für Panorama, Pausen und Orientierung einplanen möchte, kann die Tour natürlich entspannter angehen. Das deckt sich komplett mit unserem Eindruck.

Nach zehn Gipfeln haben wir im Starchenstadl Mittag gemacht – sehr lecker, genau zur richtigen Zeit und ehrlich gesagt auch nötig. Denn auch wenn unsere reine Gesamtzeit aus Lift- und Skizeit bei 3:32 Stunden lag, heißt das nicht, dass man die Runde in diesem Tempo einfach nachfahren sollte. Wir kennen das Gebiet sehr gut. Für Gäste, die sich zwischendurch orientieren, Fotostopps machen oder einfach gemütlicher fahren möchten, ist mehr Zeit absolut sinnvoll.

Unser klarer Tipp: früh starten, nicht trödeln, aber auch nicht hetzen. Die Trophy lebt nicht davon, möglichst gestresst alle Punkte abzuhaken, sondern davon, dieses riesige Skigebiet in seiner ganzen Vielfalt zu erleben.

Unser Fazit zur 12 Peaks Trophy: Lohnt sich die Runde für almlust Gäste?

Nach der Mittagspause ging es zurück Richtung Flachau und Wagrain und von dort weiter zu den letzten beiden Gipfeln am Grießenkar. Gerade zum Schluss war es nochmal beeindruckend zu sehen, wie groß das gesamte Gebiet ist und wie gut die Liftanlagen und Pisten zusammenspielen. Obwohl wir die Region gut kennen, war es für uns wieder richtig stark zu erleben, wie vielseitig dieser Skitag ist.

Das vielleicht größte Highlight der 12 Peaks Trophy ist für uns, dass man fast den ganzen Tag neue Strecken fährt und nicht ständig dieselben Pisten wiederholt. Genau das macht die Runde so besonders. Man bekommt einen ganz anderen Eindruck vom gesamten Skigebiet, sieht unglaublich viele schöne Aussichtspunkte und kommt am Nachmittag mit einem richtig breiten Grinsen vom Berg zurück.

Unser ehrliches Fazit: Die 12 Peaks Trophy ist eine klare Empfehlung für sportliche Skifahrerinnen und Skifahrer, die in ihrem Skiurlaub in Flachau mehr erleben möchten als nur ein paar Abfahrten rund um einen einzelnen Berg. Wer früh startet, genug Zeit einplant und Freude an langen Skitagen hat, wird mit einer außergewöhnlichen Runde belohnt.

Für Gäste der almlust ist die Tour vor allem dann spannend, wenn sie das Skigebiet intensiv erleben möchten und Lust auf eine echte Tagestour auf Ski haben. Wer lieber gemütlich unterwegs ist, kann sich natürlich auch einzelne Bereiche herauspicken. Wer aber das große Ganze erleben will, für den ist die 12 Peaks Trophy ein richtig starkes Erlebnis im Winterurlaub in Flachau.

Wichtig zu wissen:
Die Strecke ist lang. Man sollte also nicht zu spät losfahren und genug Zeit für Orientierung, Pausen und Liftwechsel einplanen. Die offizielle Route ist zwar gut vorbereitet und beschildert, aber genau wegen ihrer Größe ist eine gewisse Planung sinnvoll.

Für einen Skiurlaub in Flachau ist die 12 Peaks Trophy aus unserer Sicht definitiv ein Highlight – besonders für Gäste, die mehr wollen als nur ein paar Abfahrten am Hausberg.

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